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Zeigen Sie Ihr Profil!

Wie wollen Sie selbst klingen? Ganz sicher wünscht sich jede und jeder von uns, dass andere unsere Stimme gerne hören und uns interessiert zuhören. Deshalb wollen wir wahrscheinlich klingen wie eine Person, die weiß, wovon sie spricht und sich ihrer Sache sicher ist. Die ihre Gestimmtheit mitteilen und andere berühren kann. Die weiß, dass es interessant ist, worüber sie spricht. Die Nähe und Wärme ausstrahlen kann, wenn ihr wirklich an dem Kontakt etwas liegt.

Wenn wir uns mit dem Klang der Stimme und Sprechweise auf unser Gegenüber und die Situation einstellen, vermitteln wir Überzeugungskraft, strahlen Selbstbewusstsein aus und zeigen Führungskompetenz.

Denn: Ihre Stimme bleibt im Ohr! Sie ist immer noch das Persönlichste, was wir von uns zeigen, erst recht in Zeiten von Podcasts und Videokonferenzen.

Eine gute Performance braucht Präzision in der Sprache und Präsenz in der Wirkung.

In einer Studie der Yale-Universität wurde nachgewiesen, dass wir den sozialen Status unseres Gegenübers schon nach den ersten sieben gesprochenen Wörtern einschätzen können. Im Unterbewussten schreiben wir einer Person Qualifikationen zu, ohne diese tatsächlich zu kennen, und schätzen ein, ob sie den Status erfüllt, der von ihr erwartet wird.

Wer eine Rolle innehat, wo es darum geht, andere Menschen zu führen und zu begleiten, sollte seine Sprechweise kennen und seine Sprechwirkung steuern können.

Auf keinem anderen Gebiet klaffen Selbst- und Fremdbild so weit auseinander wie beim stimmlichen Ausdruck und den individuellen Sprechmustern, so der Sprachwissenschaftler Prof. Hartwig Eckert.

Welchen Einfluss die Sprache darauf hat, wie wir miteinander umgehen, wird uns erst dann bewusst, wenn jemand „anders“ spricht, als es uns vertraut ist. Das kann eine andere gesellschaftliche Schicht sein; aber auch, wer in ein anderes Land oder auch nur in eine andere Umgebung gekommen ist, bringt ganz andere Erfahrungen mit als jemand, der immer am selben Ort gelebt hat. Fast immer entsteht dann ein besonderes Bewusstsein für Sprache. Sich sprachlich anders einzustellen, wird fast immer als Herausforderung erlebt!

Dies geht mit einer Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit einher: wer man ist, wo man herkommt, ob die Veränderung, die man bewältigt, nur mit der Sprache zusammenhängt oder doch die gesamte Persönlichkeit betrifft. Ob man einen Sprung nach vorne geschafft hat, wird mit der Sprache in Verbindung gebracht.

Beispiele von Menschen wie die der britisch-deutschen Schriftstellerin Sharon Dodua Otoo können zeigen, dass Sprache keine Hürde sein muss, um beruflich und gesellschaftlich Erfolge zu erzielen.

Wie Sie Führung hörbar machen

Ein wichtiges Forschungsergebnis: Tiefere Stimmen werden sowohl bei Männern als auch bei Frauen als selbstbewusster und kompetenter wahrgenommen. Eine zu hohe Stimmlage ist für Führungspositionen eher hinderlich – dies beruht auf Untersuchungsergebnissen des Kommunikationsforschers Prof. Walter Sendlmeier.

Die menschliche Stimme erzwingt sich ihren Weg in unser Inneres; hier vernehmen wir sie. Will man sie richtig hören, muss man sie im Kopf und in der Brust vibrieren, in der Kehle nachklingen lassen, als ob sie für einen Augenblick die eigene wäre“, so der schon als Kind erblindete Jaques Lusseyron, Widerstandskämpfer und spätere Literaturprofessor.

Und doch ist es wahrscheinlich leichter, als Sie denken, mit der Sprache die Wirkung zu erzeugen, die Sie sich wünschen. Wenn wir ein Gespür haben für die Stimmen anderer, können wir dies auch bei uns selbst entwickeln.

Niemandem geht völlig die Fähigkeit ab, aus der gesprochenen Sprache Eindrücke zu sammeln und sich von diesen in der intuitiven Gewinnung von Erkenntnissen über die Persönlichkeit leiten zu lassen,
so der Verhaltensforscher und Sprachwissenschaftler Edward Sapir

Als Phonetikerin habe ich gelernt, genau zu hören. Ich beobachte und unterscheide Klang, Auftreten und Wirkung, und helfe Ihnen, Ihr Profil zu zeigen. Was Sie sich bewusst fragen sollten, ist:

Zu wissen, wie die eigene Stimme, die Sprechweise und Rhetorik auf andere wirkt, dies auf die Situation abzustimmen und der eigenen beruflichen Rolle und Sprechabsicht gemäß einzusetzen, ist für jeden, der in der öffentlichen Wahrnehmung steht und als Experte oder Expertin, Berater oder Beraterin, oder in leitender Funktion zu anderen spricht, unerlässlich.